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Rheinland-Pfalz gegen Hass und Hetze - Ein Appell der Landesregierung gemeinsam aktiv für ein friedliches und respektvolles Miteinander ohne Hass und Hetze und für die Demokratie einzutreten.

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Gedenken am 9. November an der Synagoge in der Alzeyer Straße

logo khDer jüdischen Opfer der Reichspogromnacht vom 9./10. November 1938 wird am Dienstag, 9. November, um 16.30 Uhr an der Synagoge in der Alzeyer Straße gedacht.

„Wir haben uns für diesen Platz entschieden, weil dort nach der derzeit gültigen Corona-Verordnung die Regelungen besser einzuhalten sind als am Gedenkstein in der Mühlenstraße/Fährgasse“, informiert Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer. Nach der neuen 27. Corona-Verordnung, die ab Montag, 8. November, gilt, entfallen alle Einschränkungen bei Veranstaltungen im Freien. An der neuen Örtlichkeit wurde dennoch festgehalten. Die Oberbürgermeisterin bedankt sich bei der jüdischen Gemeinde für die Gastfreundschaft.

Schülerinnen und Schüler aus einem Leistungskurs Geschichte des Gymnasiums an der Stadtmauer werden ihre Gedanken zum Gedenken und Erinnern vortragen. Ihre Lehrerin Sandra Glanzmann hatte auf Vermittlung des Stadtarchivs Wilhelm Merkelbach aus Planig zu einem Zeitzeugengespräch in die Schule eingeladen. Gemeinsam mit seinem Bruder Wolfgang erzählte er über seine Erlebnisse als Jugendlicher im Nationalsozialismus. Betroffen machten die Schülerinnen und Schüler insbesondere dessen Berichte, wie nach und nach die jüdischen Freunde verschwunden waren.

Es sprechen Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer und der Vorsitzende der jüdischen Kultusgemeinde, Valeryan Ryvlin. Kantor Noam Ostrovsky spricht das Totengebet.Das Gedenken wird außerdem mitgestaltet von Tatjana Feigelmann (Chor der Jüdischen Kultusgemeinde) und Fryderyk Jona (Musikschule Mittlere Nahe).

Text: Isabel Gemperlein, Stadt­ver­wal­tung Bad Kreuz­nach

Bundesprogramm

Gefördert im Rahmen des Bundesprogramm: „Demokratie leben!
Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“
Logo des Bundesprogramms, linke Hälfte Logo des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und JugendLogo des Bundesprogramms, rechte Hälfte mit buntem Schriftzug Demokratie leben. Mit Ausrufezeichen.

„Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des BMFSFJ oder des BAFzA dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Autorinnen und Autoren die Verantwortung.“

Inhaltliche Grundlagen

Eine erfolgreiche Förderperiode von 2015 bis 2019 liegt hinter der Partnerschaft für Demokratie Bad Kreuznach. Aus diesem Anlass stellte Günter Kistner für die lokalen Koordinierungs- und Fachstelle die Arbeit der vergangenen 5 Jahre im Kreisjugendhilfeausschuss vor.

Präsentation 5 Jahre „Demokratie leben!“