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Rheinland-Pfalz gegen Hass und Hetze - Ein Appell der Landesregierung gemeinsam aktiv für ein friedliches und respektvolles Miteinander ohne Hass und Hetze und für die Demokratie einzutreten.

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Das Jugendforum ist eine durch das Bundesförderprogramm Demokratie Leben ins Leben gerufene Initiative für Jugendliche und junge Erwachsenen bis 27 Jahre. Es werden Geldmittel zur Verfügung gestellt, um demokratische und gemeinnützige Projekte umzusetzen.

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Stilles Erinnern an Reichspogromnacht: Kranzniederlegung am Gedenkstein in der Mühlenstraße

Logo der Stadt Bad KreuznachAm 9. November wird an die Novemberpogrome und die danach folgende systematische Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden erinnert. Auch in Bad Kreuznach wurden während der Reichspogromnacht am 9./10. November 1938 jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger misshandelt, ihr Eigentum zerstört und die Synagoge verwüstet.

Mit einer Kranzniederlegung am Gedenkstein in der Mühlenstraße haben Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer und Valeryan Ryvlin, Vorsitzender der jüdischen Gemeinde Bad Kreuznach, heute im Stillen der Opfer des Holocaust gedacht. Die offizielle Gedenkveranstaltung zusammen mit den weiterführenden Schulen musste aufgrund der Corona-Schutzbestimmungen ausfallen.

von links: OB Dr. Heike Kaster-Meurer, Valeryan Ryvlin, Vorsitzender der jüdischen Gemeinde Bad Kreuznach, und seine Stellvertreterin Tetyana Gamanyuvon links: OB Dr. Heike Kaster-Meurer, Valeryan Ryvlin, Vorsitzender der jüdischen Gemeinde Bad Kreuznach, und seine Stellvertreterin Tetyana Gamanyu

 

Ryvlin mahnt in seiner Rede, die er für die abgesagte Gedenkfeier vorbereitet hatte, dass die Zahl der rechtsextrem motivierten Straftaten weltweit und in Deutschland in den vergangenen Jahren zugenommen habe. „Die zunehmenden radikalen Tendenzen bereiten uns Sorge. Auch im Zuge der Demonstrationen gegen die Corona-Schutzmaßnahmen wurden immer wieder antisemitische Ressentiments sichtbar, wenn beispielsweise Verschwörungsmythen vorgebracht werden, die einen deutlichen antisemitischen Ursprung haben.“

Daher sei es wichtig, gemeinsam im Gespräch zu bleiben und gemeinsam die Stimme zu erheben, wenn Minderheiten ausgegrenzt und diffamiert werden. „Das ist unsere große Aufgabe für die Zukunft“, so der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde. Dennoch bleibe er optimistisch, dass die Zukunft der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland, in Rheinland-Pfalz und in Bad Kreuznach gesichert sei und die schrecklichen Tage der Vergangenheit angehörten.

Text und Foto: Isabel Gemperlein, Stadt­ver­wal­tung Bad Kreuz­nach

Bundesprogramm

Gefördert im Rahmen des Bundesprogramm: „Demokratie leben!
Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“
Logo des Bundesprogramms, linke Hälfte Logo des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und JugendLogo des Bundesprogramms, rechte Hälfte mit buntem Schriftzug Demokratie leben. Mit Ausrufezeichen.

Inhaltliche Grundlagen

Eine erfolgreiche Förderperiode von 2015 bis 2019 liegt hinter der Partnerschaft für Demokratie Bad Kreuznach. Aus diesem Anlass stellte Günter Kistner für die lokalen Koordinierungs- und Fachstelle die Arbeit der vergangenen 5 Jahre im Kreisjugendhilfeausschuss vor.

Präsentation 5 Jahre „Demokratie leben!“