Kreuznach für Vielfalt

Miteinander gut leben

Logo Miteinander gut leben - Gegen Hass und Hetze

Rheinland-Pfalz gegen Hass und Hetze - Ein Appell der Landesregierung gemeinsam aktiv für ein friedliches und respektvolles Miteinander ohne Hass und Hetze und für die Demokratie einzutreten.

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Das Jugendforum


Das Jugendforum ist eine durch das Bundesförderprogramm Demokratie Leben ins Leben gerufene Initiative für Jugendliche und junge Erwachsenen bis 27 Jahre. Es werden Geldmittel zur Verfügung gestellt, um demokratische und gemeinnützige Projekte umzusetzen.

Aktivitäten des Jugendforums

 

Aktuelles Projekt:

Jugend im Dialog

 

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Nächste Termine

Keine aktuellen Veranstaltungen.

Landtagskandidat*innen stellen sich Fragen der Jugendverbände

logo kreisjugendringAm 14. März findet die Landtagswahl 2021 in Rheinland-Pfalz statt. Dieses Ereignis haben die Jugendverbände des Kreisjugendrings Bad Kreuznach genutzt, wie schon so oft in den letzten Jahren, um den Kandidat*innen in den Wahlkreisen 17 und 18 für die Landtagswahl die Gelegenheit zu geben, ihre jugendpolitischen Positionen darzulegen.

Vor allem junge Wähler*innen sollen dadurch die Möglichkeit erhalten, die Positionen der verschiedenen Parteienvertreter*innen miteinander zu vergleichen, abzuwägen und zu entscheiden.

„Querdenker“ in AfD-Fraktion im Stadtrat?

logo kreuznachgehoertNachdem Madlen Scholze (AfD) ihr Mandat niederlegte, ist Anfang 2021 Nelson Prieß für die AfD in den Bad Kreuznacher Stadtrat nachgerückt. Prieß ist außerdem Wahlkreiskandidat für die kommende Landtagswahl im März 2021.

Das freie Kreuznacher Internetradio Gässjer FM, das auch auf kreuznachgehoert.de Stadtratssitzungen als Audio-Mitschnitte veröffentlicht, berichtete nun über Aktivitäten von Nelson Prieß als Teil der sogenannten Querdenker-Bewegung. Diese sind als „Querdenken671“ auch in Bad Kreuznach aktiv, demonstrieren regelmäßig samstags auf dem Kornmarkt gegen die Corona-Maßnahmen und verharmlosen die Folgen von Corona mit wissenschaftlich nicht haltbaren Behauptungen.

Eine bundesweite Aktion der Querdenker im Herbst 2020: Als Leichenbestatter oder Sensemann verkleidet, mit symbolischen Särgen durch Innenstädte ziehen, auf der „Suche nach den Corona-Toten“, wie sie es nannten. Dahinter steckt die Behauptung, es gäbe ja kaum Corona-Tote, alles nur eine „harmlose Grippe“ und Panikmacherei. Einen solchen Umzug gab es Ende Oktober 2020 auch in Bad Kreuznach. Daran nahm auch Nelson Prieß teil, veröffentlichte ein Video davon auf Youtube und sitzt nun im Stadtrat.

Kunstwettbewerb: „Rassismus - Nein Danke!“

logo khDer Beirat Migration-Integration der Stadt Bad Kreuznach möchte sich mit einem Kunstwettbewerb besonders gegen Diskriminierung positionieren. „Bad Kreuznach ist keine rassistische Stadt, aber es gibt Rassismus, und die davon betroffenen Menschen leiden darunter.“ heißt es im Aufruf zum Wettbewerb.

Für die Aktion „Rassismus - Nein Danke!“ sind alle Kinder und Jugendliche (bis 18 Jahre) eingeladen, mit Fotographie, digitalen Entwürfen oder Videos teilzunehmen. Gerne können die Eltern bei der Gestaltung unterstützend mitwirken. Die entstandenen Werke sind per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zusenden. Der Einsendeschluss ist der 26. Februar 2021.
Der Beirat wird die Ergebnisse sichten, auswerten und der Wunsch ist, dass die Arbeiten publiziert werden.

Etwa 50 extreme Rechte in Bretzenheim

logo kein platz fuer nazisAm gestrigen Totensonntag hielten etwa 50 extreme Rechte ihr sogenanntes „Heldengedenken“ am Mahnmal „Feld des Jammers“ in Bretzenheim ab.

Keinerlei Öffentlichkeit fanden die Personen aus dem Umfeld der NPD Rheinland-Pfalz, der „Kameradschaft Rheinhessen“ und weiteren bundesweit angereisten Teilnehmenden. Sie folgtem dem Aufruf des jahrelangen Dauergastes und Anmelder der Veranstaltung in Bretzenheim Wilhelm Herbi, um dort ihren geschichtsrevisionistischen und menschenfeindlichen Unsinn zu verbreiten.

Angesichts der Corona-Pandemie und Verantwortungsbewusstsein den Engagierten und der Gesellschaft gegenüber, gab es dieses Jahr zum ersten Mal seit langem keine Protest-Veranstaltung vor Ort. Mit unserer Aktion #Nazischeuchen und den tagszuvor aufgestellten gut einem Dutzend #Nazischeuchen als Stellvertreter:innen des Protestes, wurden die extremen Rechtem als ungebetenen Gäste mit klaren Botschaften „begrüßt“.

Nach Angaben der Polizei gibt es gegen den Versammlungsleiter der extremen Rechten ein Verfahren wegen Verstößen gegen die Veranstaltungsauflagen und weitere Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen fünf Teilnehmende wegen Verstößen gegen die Maskenpflicht wurden eingeleitet.

 

Stilles Erinnern an Reichspogromnacht: Kranzniederlegung am Gedenkstein in der Mühlenstraße

Logo der Stadt Bad KreuznachAm 9. November wird an die Novemberpogrome und die danach folgende systematische Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden erinnert. Auch in Bad Kreuznach wurden während der Reichspogromnacht am 9./10. November 1938 jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger misshandelt, ihr Eigentum zerstört und die Synagoge verwüstet.

Mit einer Kranzniederlegung am Gedenkstein in der Mühlenstraße haben Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer und Valeryan Ryvlin, Vorsitzender der jüdischen Gemeinde Bad Kreuznach, heute im Stillen der Opfer des Holocaust gedacht. Die offizielle Gedenkveranstaltung zusammen mit den weiterführenden Schulen musste aufgrund der Corona-Schutzbestimmungen ausfallen.

Park(ing) Day kommenden Samstag in der Planiger Straße

Plakat zum Park(ing)-Day 2020Plakat zum Park(ing)-Day 2020Am Samstag, 19. September, verwandelt sich die Planiger Straße in einen bunten und vielseitig-gestalteten Treffpunkt für Jung und Alt. Zwischen 11 und 15 Uhr entsteht auf Aktionsflächen, die vorher Parkplätze für Autos waren, eine lebendige Straßenmeile für die Bewohner und Besucher des Viertels. Die Planiger Straße wird dafür verkehrsberuhigt – während der Veranstaltung gilt dort Schrittgeschwindigkeit. Die Aktion „Park(ing) Day − Planiger Straße ohne Durchgangsverkehr“ wird vom Verkehrsclub Deutschland (VCD) Bad Kreuznach und vielen Initiativen in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung organisiert.

Nach Scheitern an Blockaden: Erneut Anmeldung von extremen Rechten für kommenden Samstag in Ingelheim

nonazisExtreme Rechte melden für kommenden Samstag, 22. August 2020 erneut eine Demonstration in Ingelheim an.
Ergänzung vom 21.August, 7:30 Uhr: Anlaufpunkt für Gegenprotest bietet Rheinhessen gegen Rechts und In-Rage ab 14 Uhr auf dem Sebastian-Münster-Platz.

Bei der Demonstration am vergangenen Samstag kamen sie nur einige hundert Metern weit, mussten umdrehen und zurück zum Bahnhof. Grund dafür waren Blockaden direkt auf der Route, die damit den geplanten 6-km-Marsch durch Ingelheim verhinderten. Soweit zum positiven und erfolgreichen Teil der Proteste gegen den Nazi-Aufmarsch.

Bei einem anderen Teil der Proteste wurden durch einen äußerst fragwürdigen Polizeieinsatz über 100 Menschen verletzt. Es kam zu einer teils dramatischen und traumatisierenden Einkesselung zunächst in einem engen Tunnel direkt bei Anreise von Gegendemonstrierenden am Bahnhof. Weitere Kesselung über mehrere Stunden und viele Verletzte folgten bei einer angemeldeten Kundgebung, wo mehrere hundert Menschen auf zu engem Raum von der Polizei festgehalten wurden.

Neben Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Mainz gegen sechs einzelne Polizeibeamte, wird der gesamte Einsatz auch Thema im Innenausschuss des rheinland-pfälzischen Landtags sein.

Demonstrationen in Ingelheim am Wochenende

logo rheinhessen gegen rechtsDie von den Vereinen Rheinhessen gegen Rechts und dem Ingelheimer Bündnis gegen Rassismus und Gewalt (In-RAGE) für Samstag geplante Protestveranstaltung gegen den Aufmarsch extremer Rechter in Ingelheim wird nicht stattfinden.

Als Grund werden die von Versammlungsbehörde erlassenen Auflagen genannt. „Unter diesen Voraussetzungen können wir einen wirksamen und wahrnehmbaren Protest weder organisieren noch verantworten. Wir haben uns daher nach reiflicher Überlegung dazu entschlossen, auf eine Demonstration am Samstag zu verzichten“, so das Bündnis auf seiner Internetseite.

Stattdessen wird zu einer Demonstration mit dem Titel „Demokratie stärken und Gesicht zeigen – Für Menschenwürde und gegen Rassismus“ am Freitag, den 14. August 2020 um 18 Uhr auf dem Fridtjof-Nansen-Platz aufgerufen.

Für Samstag, den 15. August 2020 ab 14 Uhr rufen verschiedene antifaschistische Gruppierungen direkt zum Hauptbahnhof Ingelheim auf. Das Motto: „Nazis blockieren“. Denn Extreme Rechte aus dem Umfeld von der Mini-Partei „Die Rechte“ möchten ab 15 Uhr demonstrieren. Anlass ist der Jahrestag des Selbstmordes des Hitlerstellvertreters Rudolf Heß. In extrem rechten Kreisen wird gerne die Verschwörungsphantasie beschworen, es sei kein Selbstmord gewesen.

Aktuell ist die Demonstration der extremen Rechten erlaubt, nachdem das Verwaltungsgericht das Verbot der Stadt Ingelheim gekippt hat. Eine Entscheidung des Oberverwaltungsgericht steht noch aus.

Bundesprogramm

Gefördert im Rahmen des Bundesprogramm: „Demokratie leben!
Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“
Logo des Bundesprogramms, linke Hälfte Logo des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und JugendLogo des Bundesprogramms, rechte Hälfte mit buntem Schriftzug Demokratie leben. Mit Ausrufezeichen.

Inhaltliche Grundlagen

Eine erfolgreiche Förderperiode von 2015 bis 2019 liegt hinter der Partnerschaft für Demokratie Bad Kreuznach. Aus diesem Anlass stellte Günter Kistner für die lokalen Koordinierungs- und Fachstelle die Arbeit der vergangenen 5 Jahre im Kreisjugendhilfeausschuss vor.

Präsentation 5 Jahre „Demokratie leben!“