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Das Jugendforum ist eine durch das Bundesförderprogramm Demokratie Leben ins Leben gerufene Initiative für Jugendliche und junge Erwachsenen bis 27 Jahre. Es werden Geldmittel zur Verfügung gestellt, um demokratische und gemeinnützige Projekte umzusetzen.

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Fachtag Demokratie 2.0

Ein Fachtag zum Web 2.0 für hauptberufliche und ehrenamtliche Mitarbeiter/innen in der Kinder- und Jugendarbeit am 9. März 2012 im Jugend- und Kooperationszentrum „Die Mühle" in Bad Kreuznach

Das Web 2.0 - also interaktive Angebote wie Facebook, wkw, Twitter, Blog oder YouTube - ist mittlerweile Teil unseres Lebens und unserer Gesellschaft. User lesen nicht nur, sondern gestalten Inhalte, indem sie mitbloggen, -schreiben, chatten.... Im Fokus des Fachtages steht daher die Frage nach den vielfältigen Chancen und Möglichkeiten von Beteiligung junger Menschen in einer digitalen Gesellschaft. Welchen Beitrag leistet das Web 2.0 für jugendgerechte Aktionsformen und politische Bildung?

Für wen?

Projektträger

Fachstelle für Kinder- und Jugendpastoral Bad Kreuznach
Bosenheimer Str. 46
55543 Bad Kreuznach

0671-72151
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
fachstellejugend-badkreuznach.de

In zwei Impulsreferaten und mehreren Workshops, die sich an unterschiedlichen Wissensständen und Erfahrungen der Teilnehmer/innen orientieren, wird es dazu theoretische Inputs und Praxisbeispiele geben, die sich sowohl mit den Chancen aber auch den Herausforderungen beschäftigen. Darüber hinaus bietet der Fachtag auch einen Raum zum fachlichen Austausch.

Von wem?

Veranstaltet wird der Fachtag von der Fachstelle für Kinder- und Jugendpastoral Bad Kreuznach in Kooperation mit dem Dekanat Bad Kreuznach, der Stadtjugendförderung Bad Kreuznach, der Jugendpflege Bad Münster am Stein-Ebernburg, dem Institut für Medienpädagogik / Landesfilmdienst Rheinland Pfalz e. V. und dem Kreisjugendring Bad Kreuznach.

Referentinnen und Referenten

Impulsreferate

Jürgen Ertelt, Sozial- und Medienpädagoge, IJAB - Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V.

Guido Brombach, DGB-Bildungswerk e.V., Bildungsreferent für den Bereich, Computer und Medien, Betreiber des Dotcomblogs

Workshops

Eike Rösch, Institut für Medienpädagogik Landesfilmdienst Rheinland-Pfalz e.V.

Mario von Wantoch-Rekowski, Institut für Medienpädagogik Landesfilmdienst Rheinland-Pfalz e.V.

Michael Wörner Schappert, jugendschutz.net, Mainz, Arbeitsschwerpunkt: Rechtsextremismus im Internet

Verena Ketter, Medienpädagogin, Wiesbaden

Nadine Karbach, IJAB - Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V.

Dennis Schubert, Soziales Netzwerk Diaspora, Management, Auszubildender Fachinformatiker

Markus Abrell, Soziales Netzwerk Diaspora, Community und Support, Schüler am technischen Gymnasium Tuttlingen

Sebastian Gruhler, Soziales Netzwerk Diaspora, Community und Support, Schüler am technischen Gymnasium Tuttlingen

Kathrin Rabe, Bezirksvorstand DPSG Rhein-Hunsrück Nahe Bad Kreuznach, Diplom-Sozialpädagogin (FH)

Dr. Andreas Fisch, Sozialinstitut Kommende, Dortmund

Flyer_Fachtag_Demokratie20.pdf

Wie wars?

Mehr als 70 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende der Kinder- und Jugendarbeit sind am 9. März zur Fachtagung „Demokratie 2.0" im Kooperationszentrum „Die Mühle" in Bad Kreuznach zusammen gekommen. Im Mittelpunkt standen Fragen nach den vielfältigen Chancen und Möglichkeiten der Beteiligung junger Menschen in der digitalen Gesellschaft.

Interaktive Angebote wie Facebook, wer kennt wen, Twitter, Blog oder YouTube seien mittlerweile ein Teil unseres Lebens und unserer Gesellschaft, sage der Leiter der Fachstelle für Kinder- und Jugendpastoral Bad Kreuznach, Markus Becker. Diese neuen Medien würden nicht nur gelesen, sondern es würden auch Inhalte gestaltet, etwa durch Bloggen, Schreiben oder Chatten. „Von daher steht die Frage im Raum, wie sicher so eine Plattform gestaltet werden kann und welche Gefahren im Netz lauern", sagte Becker. Zudem seien viele der Projekte auf die Bedürfnisse von Jugendlichen ausgerichtet. „Von daher ist die Basisinformation von großer Wichtigkeit", erklärt der Sozial- und Medienpädagoge Jürgen Ertelt von der Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland.

Insgesamt gab es bei der Fachtagung zwölf Workshops und zwei sogenannte Impulsreferate. Beispielsweise beleuchtete Michael Wörner-Schappert (Jugendschutz Mainz) das Thema „Rechte Gefahren im Netz": „Hier werden alle Dinge nett und freundlich aufgearbeitet", sagte Wörner-Schappert. Von daher sei medienpädagogische Prävention und Aufklärung von Nöten. Ebenso seien Sensibilisierung und das Schärfen des Problembewußtseins wichtig. Schließlich biete das Internet nicht nur die Möglichkeit sich mitzuteilen, sondern auch selbst aktiv zu werden und sich mit den Leuten, die solche Dinge verbreiten auseinanderzusetzen. „Das geht uns alle an, denn letztlich tragen wir für diese unsere Kultur gemeinsam die Verantwortung", betonte Wörner-Schappert.

Die Fachtagung beschäftigte sich auch damit, dass es wichtig sei, sowohl Kindern für ihre ersten Schritte im Netz spannende und altersgerechte Internetangebote zu bieten, als auch durch sichere Surf- und Chaträume sie vor Risiken so weit wie möglich zu schützen und sie über den Verbraucher- und Datenschutz altersgerecht zu informieren.

Markus Becker zog ein positives Fazit, denn die vielen Kollegen aus den unterschiedlichsten Bereichen hätten sich nicht nur gut informieren können, sondern es sei auch zu interessanten Austauschrunden gekommen. Dabei sei der Blick auch darauf gelenkt worden, welche Chancen das Web 2.0 biete, wenn es von jungen Menschen genutzt wird. Herauskristallisiert habe sich auch, dass die Fachtagung „Demokratie 2.0" keine Eintagsfliege bleiben werde. „Bedarf ist da", sagte Becker.

Bundesprogramm

Gefördert im Rahmen des Bundesprogramm: „Demokratie leben!
Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit

Logo demokratie lebenLogo demokratie leben

Inhaltliche Grundlagen

Als Grundlage für die Förderung durch das Bundesprogramm werden zu Beginn eines Förderjahres Fortschreibungsanträge, im Verlauf eines Jahres Zwischenberichte und abschließend Ergebnisberichte geschrieben. Diese bilden die inhaltliche Grundlage.
pdfAntrag für neues Bundesprogramm 2015 (1.38 MB)
Der Abschlussbericht dokumentiert die Arbeit aus dem Förderzeitraum 2007–2010.
pdfErgebnisbericht 2007-2010 (2.9 MB)