Kreuznach für Vielfalt

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Das Jugendforum


Das Jugendforum ist eine durch das Bundesförderprogramm Demokratie Leben ins Leben gerufene Initiative für Jugendliche und junge Erwachsenen bis 27 Jahre. Es werden Geldmittel zur Verfügung gestellt, um demokratische und gemeinnützige Projekte umzusetzen.

Aktivitäten des Jugendforums

 

Aktuelles Projekt:

Jugend im Dialog

 

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Terminübersicht

Protokollauszug der Sitzung vom 15.01.2014

Aktuelle Informationen

Seitens der Regiestelle haben wir eine Förderzusage durch das Bundesprogramm „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ vom 1.1. bis zum 23.4.2014 über 9287 Euro erhalten. Der Betrag bedeutet auch, das wir von einer voraussichtlichen Maximalförderung in Höhe von 30.000 Euro ausgehen können.

Der Fachausschuss für Jugendarbeit des Kirchenkreises An Nahe und Glan hat beschlossen, dass das Jugendreferat die Funktion und die Arbeit der lokalen Koordinierungsstelle weiter übernehmen wird. Es wurde auch beschlossen den Fonds „Kreuznach für Vielfalt“ im Jahre 2014 wie in den vergangenen Jahren weiter finanziell zu unterstützen. Der lokale Begleitausschuss spricht sich deshalb dafür aus, auch im Jahr 2014 insgesamt 20.000 Euro bei der Jugendstiftung der Sparkasse Rhein Nahe für den Fonds „Kreuznach für Vielfalt“ durch das Jugendreferat zu beantragen.

Im Ausschuss wird eine Zusammenschau der bisher geförderten und beantragten Projekte im Fonds „Kreuznach für Vielfalt“ vorgestellt. In der Gesamtschau wird deutlich, dass alle beantragten- Projekte aus den bisher vorhandenen Fondmitteln gefördert werden können. In der Plenarsitzung aus Anlass des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar im Landtag von Rheinland Pfalz hält Heinz Hesdörffer die Gedenkrede. Eine größere Gruppe von Personen rund um das Filmteam ist zu dieser Veranstaltung in den Landtag ebenfalls eingeladen worden.

Anträge und Mittelvergabe im Jahr 2014

Anträge an den Bund

Der Ausschuss beschließt einstimmig das Projekt Lokale Koordinierungsstelle des Kirchenkreises An und Glan, und das Projekt Öffentlichkeitsarbeit des TV Bad Sobernheim. In das Projekt Öffentlichkeitsarbeit wurde auch die Beschaffung von Werbematerialien integriert.

Anträge an den Fond

Der schon vorberatene Antrag zur Studienfahrt nach Auschwitz seitens der Lukas und der Matthäuskirchengemeinde sowie der Antrag der Kunstwerkstatt Bad Kreuznach werden einstimmig verabschiedet.

Der Antrag des IB eine Willkommensgruppe an der Realschule plus am Römerkastell in Bad Kreuznach einzurichten wird intensiver diskutiert. Ein Vertreter des IB stellt die Situation und die bisherigen Vorberatungen zu dem Projekt „Willkommensgruppe“ an der Realschule plus dar. Im Ausschuss ist man sich einig darüber, das es sich dabei um ein gutes und notwendiges Vorhaben handelt.
Das Projekt ist im Schnittfeld zwischen Jugendhilfe und Schule angesiedelt. Klärungsbedarf gab es bei der Frage, welcher substantielle Anteil seitens der Schule ,,die das Projekt als  „Willkommnsklasse“ bezeichnet, eingebracht wird. Der Vetreter des IB machte deutlich das der IB das Projekt nur dann durchführen kann und wird, wenn seitens der Schule bzw. der ADD auch zusätzliche entsprechende Stundenkontingente zur Verfügung gestellt werden.

Im Ausschuss ist man sich einig darüber, das es keine Zukunftsoption sein kann über Mittel der Jugendhilfe notwendige Veränderungen in der Struktur von Schule zu finanzieren. Informiert wird in diesem Zusammenhang auch über das Integrationskonzept des Landes Rheinland-Pfalz das gerade verabschiedet wurde. Dort wird auch die Einrichtung von Willkommensklassen als zukunftsweisendes Best Practice Modell bezeichnet. In dem Konzept werden die Erfahrungen in der Stadt Trier vorgestellt.  Der Bitte an die ADD doch nähere Informationen zur Vorgehensweise in Trier zu bekommen ist die ADD leider nicht nachgekommen. Dort wird die Auffassung vertreten, das die Schulrätin die für Bad Kreuznach zuständig ist, sich mit der entsprechenden Person die für Trier zuständig ist, in Verbindung setzen soll um entsprechende Informationen auszutauschen. Ein Mitglied des Begleitausschusses will sich dafür einsetzen, dass der Ausländerbeirat sich mit dem Thema Eingliederung von Migrantenkindern in das Schulsystem im Rahmen einer Fachtagung auseinandersetzen soll.

Der Vetreter des IB informiert darüber, das er bei der Abrechnung der Projektförderung davon ausging, dass der IB mit dem gleichen Verwaltungsaufwand wie bei EU Anträgen konfrontiert sei. Wie er jetzt erfahren habe sei dies allerdings nicht der Fall. Er bittet den Ausschuss deshalb den Anteil der pädagogischen Stunden von 6 Stunden um weitere 45 Minuten zu erhöhen und dafür die Verwaltungskosten im Antrag komplett zu streichen.

Der Ausschuss beschliesst, das Projekt des IB mit folgenden Zusätzen:
Die ursprünglich vorgesehenen Verwaltungsaufwendungen werden in pädagogische Leistungen umgewandelt. Dazu ändert der IB seinen Antrag ab.
Der IB kann in dem Projekt allerdings nur soviele Stunden (maximal 6.45 Stunden) finanziert bekommen wie seitens Schule ebenfalls zusätzlich zur Verfügung gestellt werden. Dabei soll darauf geachtet werden, das nicht einfach vorhandene Stundenkontingente in der Schule zu Gunsten der Willkommensklasse aber zu Lasten etwa des muttersprachlichen Unterrichts umgewidmet werden, sondern dass es sich um ein zusätzliches Stundenkontingent handelt. Es soll verhindert werden dass es keine einseitige Kostenübernahme seitens der Jugendhilfe für die aktuellen Probleme in der Schule gibt.

Mitteilungen und Verschiedenes

Das Logo für den Fonds und den LAP „Kreuznach für Vielfalt“ wurde weiter bearbeitet. Die neuen Entwürfe sollen mit einem Votum per E-Mail versendet werden um zu einer schnellen einfachen Entscheidung zu kommen.

Bundesprogramm

Gefördert im Rahmen des Bundesprogramm: „Demokratie leben!
Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit

Logo demokratie lebenLogo demokratie leben

Inhaltliche Grundlagen

Als Grundlage für die Förderung durch das Bundesprogramm werden zu Beginn eines Förderjahres Fortschreibungsanträge, im Verlauf eines Jahres Zwischenberichte und abschließend Ergebnisberichte geschrieben. Diese bilden die inhaltliche Grundlage.
pdfAntrag für neues Bundesprogramm 2015 (1.38 MB)
Der Abschlussbericht dokumentiert die Arbeit aus dem Förderzeitraum 2007–2010.
pdfErgebnisbericht 2007-2010 (2.9 MB)