Kreuznach für Vielfalt

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Das Jugendforum


Das Jugendforum ist eine durch das Bundesförderprogramm Demokratie Leben ins Leben gerufene Initiative für Jugendliche und junge Erwachsenen bis 27 Jahre. Es werden Geldmittel zur Verfügung gestellt, um demokratische und gemeinnützige Projekte umzusetzen.

Aktivitäten des Jugendforums

 

Aktuelles Projekt:

Jugend im Dialog

 

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Terminübersicht

Protokollauszug der Sitzung vom 05.11.2013

Aktuelle Infos

Der Zwischenbericht zur Entwicklung des LAP im Jahr 2013 in Stadt und Landkreis Bad Kreuznach hatte zur Konsequenz, dass wir seitens der Regiestelle aufgefordert wurden unseren Antrag für 2014 einzureichen. Daher werden uns bei einer Bewilligung voraussichtlich auch im Jahre 2014 insgesamt 30.000 Euro zur Verfügung stehen.

Im Begleitausschuss werden auch wieder die beiden Projekte lokale Koordinierungsstelle und Öffentlichkeitsarbeit mit einer Summe von ca. 28.000 Euro für die Förderung favorisiert. Der Ausschuss spricht sich dafür aus, mit den verbleibenden 2000 Euro ein Werbeprojekt zu fördern. Denkbar wären Merchandising Artikel, Flyer oder auch ein neues Banner. In diesem Zusammenhang wird nochmals auf die Notwendigkeit eines eigenen Logos hingewiesen das mit dem Motto „Kreuznach für Vielfalt“ verbunden sein soll. Die Koordinierungsstelle wird mit einer Designerin Kontakt zwecks der Logoerstellung aufnehmen.

Im Ausschuss werden für die Zielformulierung des LAPs bei der erneuten Antragstellung kleine Änderungen im Vergleich zum Vorjahr empfohlen. Sie betreffen die Möglichkeit der Durchführung eines Fachtages und die Möglichkeit die Präsentation des Filmes „Schritte ins Ungewisse“ als Projekt zu gestalten.

Der lokale Begleitausschuss wird sich in seiner Zusammensetzung aus verschiedenen Gründen ändern.
Mit dem Ausscheiden aus dem Amt als Bürgermeisterin erlischt bei Martina Hassel auch die Mitgliedschaft im Begleitausschuss. Es soll geklärt werden wie die Besetzung durch die Stadt zukünftig aussieht. Die anderen Personen können durch Wegzug oder Arbeitsplatzwechsel nicht mehr im Begleitausschuss mitarbeiten. Es sollen neue potentielle Mitglieder auf ihre Bereitschaft zur Mitarbeit angesprochen werden.

Die Weiterarbeit an der thematischen Fortsetzung des Fachtages Web 2.0 ist in der Planung.  Aufgrund der bisherigen Rückmeldungen wird in der Vorbereitungsgruppe überlegt diese Veranstaltung möglichst praktisch und handlungsorientiert zu gestalten. Ein entsprechender Antrag wird in einer der nächsten Sitzungen im Ausschuss vorgelegt werden.

Die Ausstellung „Tatort Rheinland - Pfalz“ im Cafe der Mühle ist inzwischen beendet. Leider ist festzustellen, dass es bei mehreren jugendlichen BesucherInnen eine große Unkenntnis über Grundbegriffe der rechten Szene gibt. Wenn die Begriffe Hitler, Hitlergruß, „Dönermorde“ oder NPD unbekannt sind, ist es für die Jugendlichen natürlich schwierig ein Verständnis für den „Tatort Rheinland-Pfalz“ zu entwickeln. Es soll ein Erkenntnis-Austausch mit den TeamerInnen des NDC und dem Veranstalter DGB in die Wege geleitet werden.

Die Veranstaltung in Bretzenheim wird in diesem Jahr am 17.11. stattfinden. Für die Mitwirkung konnte Romeo Franz als Vertreter der Sinti und Roma gewonnen werden.  Der Ratschlag gegen Rechts hat sich darauf verständigt den Versuch aufzugeben die Ortsgemeinde Bretzenheim als Bündnispartner für eine Umwidmung des Bretzenheimer Mahnmals zu gewinnen. Es wird überlegt zukünftig die Rechten und die Bretzenheimer am Mahnmal allein zu lassen und stattdessen an anderer Stelle eine Veranstaltung zu organisieren.

In Waldlaubersheim hat auf einem Wiesengelände in der Nähe der Autobahn vor den Ferien eine recht große bundesweit beworbene Musikveranstaltung stattgefunden. Dabei sind auch Gruppen aufgetreten die sich in einer Art „Grauzone“ um die rechte Szene ansiedeln. Da die Veranstalter der Aufforderung die Liedauswahl aller Gruppen transparent zu machen im Vorfeld nicht nachkommen konnten, wurde die Veranstaltung als jugendgefährdend eingestuft. Dadurch erhielten nur Personen über 18 Jahren Zugang zu dem Konzert.

Entscheidung über Anträge

Die beiden Anträge des IB werden mit dem Zusatz, dass der IB sich verstärkt um Kooperationspartner außerhalb der Schule bemühen soll, bewilligt. In der Diskussion wurden die Vorteile einer möglichen Zusammenarbeit mit den Projekten des NDC auf Landesebene oder des Projektes „Schule ohne Rassismus“ am Lina-Hilger-Gymnasium auf regionaler Ebene diskutiert.

Der Ausschuss befürwortet die Projektideen der Kunstwerkstatt (Kreativaktion in den Osterferien), der Lukaskirchengemeinde (Fahrt nach Auschwitz) und der evangelischen Jugend (Integrationsprojekt für Kinder und Jugendliche, die durch Armut der Eltern benachteiligt sind).

Verschiedenes

Das Projekt „Engel der Kulturen“ ist sehr gut verlaufen.

Das Kalenderprojekt von Kunstwerkstatt und Stadtjugendförderung geht weiter.

Ausländerpfarramt und AJK planen eine Filmvorführung über Heinz Ratz und die Refugees.
 
Der Link zur virtuellen Menschenkette vom Beratungsnetzwerk stößt auf Interesse im Ausschuss. Es wird geprüft, ob die Aktion eventuell auch auf unserer Website umgesetzt werden kann.

Die Kapazitäten zur Wahrnehmung von landesweiten Terminen im Bundesprogramm sind bei der Koordinierungsstelle und Kreisjugendförderung nur begrenzt vorhanden. Einige Veranstaltungen mussten und werden ohne Beteiligung von uns stattfinden.

Bei einer Wiederholung von Konzerten in Waldlaubersheim könnte im Vorfeld eventuell über den NDC eine entsprechende Informations- und Bildungsarbeit über rechte Musik an den Schulen in Stromberg und Bingen ermöglicht werden.

Nächste Sitzung

Die nächste Sitzung des Begleitausschusses findet am 15. Januar 2014 im Jugend- und Kooperationszentrum „Die Mühle“ statt.

Bundesprogramm

Gefördert im Rahmen des Bundesprogramm: „Demokratie leben!
Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit

Logo demokratie lebenLogo demokratie leben

Inhaltliche Grundlagen

Als Grundlage für die Förderung durch das Bundesprogramm werden zu Beginn eines Förderjahres Fortschreibungsanträge, im Verlauf eines Jahres Zwischenberichte und abschließend Ergebnisberichte geschrieben. Diese bilden die inhaltliche Grundlage.
pdfAntrag für neues Bundesprogramm 2015 (1.38 MB)
Der Abschlussbericht dokumentiert die Arbeit aus dem Förderzeitraum 2007–2010.
pdfErgebnisbericht 2007-2010 (2.9 MB)