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Das Jugendforum


Das Jugendforum ist eine durch das Bundesförderprogramm Demokratie Leben ins Leben gerufene Initiative für Jugendliche und junge Erwachsenen bis 27 Jahre. Es werden Geldmittel zur Verfügung gestellt, um demokratische und gemeinnützige Projekte umzusetzen.

Aktivitäten des Jugendforums

 

Aktuelles Projekt:

Jugend im Dialog

 

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Terminübersicht

Protokollauszug der Sitzung vom 16.3.2009

TOP 1: Vorstellung neuer BGA-Mitglieder

Die Mitglieder des Begleitausschusses werden zur 2. Sitzung der Förderperiode 2009 begrüßt und die beiden neuen Mitglieder gebeten sich kurz vorzustellen. Sie werden herzlich willkommen geheißen und als stimmberechtigte Mitglieder im BGA aufgenommen.

TOP 2: Informationen zur bundesweiten Evaluation

Zur derzeit laufenden bundesweiten evaluativen Begleitforschung wird folgende Kritik artikuliert:

  • Der Coach berichtet von Kritikpunkten aus der Koordinierungsstelle: Er bemängelt, dass im umfangreichen Fragebogen für die Koordinierungsstellen keine Fragen zum Coaching gestellt würden. Ferner könne der Fragebogen ausschließlich online verschickt und nicht ausgedruckt werden.
  • Ein Mitglied berichtet aus eigener Erfahrung: Es bestehe keine Transparenz über zeitl. Ablauf und Aufwand der Fragebögen. Die Evaluation binde sehr viel Zeit, v.a. in Kombination mit den anderen Dokumentationspflichten (Stammblätter, Vorlaufevaluation etc.). Die Abfrage der geförderten Projekte orientiere sich zudem zu wenig an den Stammblättern (z.B. bei den Zielgruppen): zusätzliche Arbeit, die unnötig sei. 
  • Manche Antwortmöglichkeiten machten nur Sinn, wenn der Kontext und die Vernetzungspartner des Projekts abgefragt würden. Da dies im Rahmen der anonymen Befragung nicht leistbar sei, berge der Fragebogen in sich einige logische bzw. methodische Fehler.

TOP 3: Beratung und Beschlussfassung

Vor den Beratungen der neuen Projektanträge wird deutlich gemacht, dass bislang sieben Projekte in 2009 mit einem Fördervolumen von über 65.000 € bewilligt seien. Sofern die neuen sechs Anträge komplett bewilligt werden würden, wären 91.485 € von 100.000 € vergeben.

Beratung der eingereichten Projektanträge

Projektbericht/Antragserläuterung Türkischer Elternverein

Im Rahmen des internationalen Kinderfestes soll ein Medienprojekt gestaltet werden. Kinder aus verschiedenen Herkunftsländern sollen vor der Kamera erklären, warum sie gute Freunde sind.
Die Messkriterien/Indikatoren sind im Antrag (Stammblatt 1) noch nicht hinreichend spezifiziert worden.
Die Mitglieder des BGA geben dem anwesenden Vertreter folgende Hinweise bzw. stellen diese Fragen:

  • Welche Schulen sind als Kooperationspartner vorgesehen? Diese sollten im Antrag aufgelistet werden.
  • Das Fest soll längerfristige Vernetzungseffekte erzielen und nicht als einmaliges Event in seiner Wirkung begrenzt sein.
  • Die Indikatoren 1 und 3 sollten spezifiziert werden.

Gibt es eine gemeinsame Vorbereitung im Projekt auch personeller Art? Wodurch ist gewährleistet, dass es ein interkulturelles und kein türkisches Kinderfest wird? Der anwesende Vertreter erläutert, dass der Türkische Elternverein Eltern und Schulen eingeladen habe, mit allerdings geringer Resonanz. Die Federführung der Vorbereitung habe daher der türkische Elternverein übernommen. Alle Kräfte arbeiten zur Vorbereitung des Projekts ehrenamtlich.

  • Auflage: Kinderfest in Deutscher Sprache
  • Auflage: Keine Teilnehmenden von extremistischen (Graue Wölfe etc.) und nationalistischen Gruppen (kein Auftritt der Konsulatsmitarbeiterin etc.)
  • Kontaktaufnahme zum Landesfilmdienst wird angestrebt und wird als sehr sinnvoll erachtet
  • Indikator 2: realistische Einschätzung der Filmdauer: Ein 5-minütiger Kurzfilm könne durchaus ausreichen.
  • Frage: Wie planen die Kinder mit?
    Antwort: Durch konkrete praktische Vorbereitung auf und Programmgestaltung für das Fest, weniger in der direkten Planung. Dies sollte bei Indikator 3 erläutert werden.
  • Sind im Rahmen des Einzelprojektes Veröffentlichungen geplant? Hier sollte das Häkchen in Frage 12 (Stammblatt 1) auf ‚Ja‘ gesetzt werden, da der Film sich an die (Fach-)Öffentlichkeit richten sollte.
  • Der Coach fragt nach den Veröffentlichungs-Richtlinien bei der Regiestelle nach.
  • Ein Mitglied weist auf den hohen Aufwand zur Erstellung von DVD im Lichte der Erfahrungen mit der LFD-DVD hin. Dies spreche dafür, das ‚Nein‘-Häkchen beizubehalten.
  • Die Finanzangaben sind lückenhaft und ein entsprechender Finanzplan müsse daher nachgereicht werden. So sollte z.B. differenziert werden zwischen den Kosten für Fest und den Kosten für Filmprojekt.
  • Eine finanzielle Eigenbeteiligung des Vereins sei angemessen.
  • Die beantragten 4000 € seien unangemessen, auch vor dem Hintergrund, dass die Halle kostenlos von der Stadt zur Verfügung gestellt wird.
  • Zu Frage 11 des Stammblatts: 15 zzgl. der 20 Kinder, die am Bühnenprogramm mitwirken sollen, ergeben eine Gesamtanzahl an 35 Teilnehmenden.
  • Das Vielfalt-Logo auf dem Plakat und weiteren Veröffentlichung sollte angemessen groß sein.

Der Vertreter des Türkischen Elternvereins bedankt sich für die zahlreichen Anregungen zum Projekt und informiert abschließend, dass das Kinderfest am 25. April 2009 stattfinden solle. Es werden über 1000 TeilnehmerInnen erwartet.
Hinweis Koordinierungsstelle: Das beantragte Projekt erzielte 77 Punkte in der Vorevaluation mit Hilfe des bewährten Kriterienkatalogs.

Entscheidung BGA: Der Antragsteller überarbeitet das Stammblatt 1 entsprechend der o.g. Auflagen, so dass die BGA-Mitglieder ihr Votum per Mailumlauf abgeben können.  Sofern die Auflagen im Rahmen der Projektumsetzung nicht eingehalten werden, wird das bewilligte Geld zurückgefordert. Die Koordinierungsstelle stellt hierzu ein Verfahren in Abstimmung mit der Regiestelle Vielfalt (gsub) den BGA-Mitgliedern vor.

Projektantrag des Brandenburgischen Kulturbund e.V.

Anmerkungen: In den Vorberatungen und im Kreis der BGA-Mitglieder wurde die Überzeugung geäußert, dass dieser Antrag zurückgestellt werden sollte. Die Priorität zur Bewilligung ist niedrig, auch weil der Projektträger nicht im Landkreis verortet ist. Im Falle von ggf. noch vorhandenen Programmmitteln könnte der Antrag im Herbst 2009 nachbewilligt werden. Summe: 2614 €

Entscheidung: Antrag einstimmig zurückgestellt mit der Option der möglichen Nachbewilligung.

Projekt Interkulturell Bad Sobernheim

Beurteilung anhand des Kriterienkatalogs: 75 Punkte von max. 117 möglichen Punkten
Anmerkungen: Enge Zusammenarbeit mit jüdischer Gemeinde wird angeregt.
Entscheidung: Antrag einstimmig bewilligt.

Begegnungsfreizeit mit Kindern

Beurteilung anhand des Kriterienkatalogs: 92 Punkte
Anmerkungen: keine
Entscheidung: Antrag einstimmig bewilligt.

Frauen im Faschismus:

Beurteilung anhand des Kriterienkatalogs: 85 Punkte
Anmerkungen: keine
Entscheidung: Antrag einstimmig bewilligt.

Brückenbauen/Kunstwerkstatt:

Beurteilung anhand des Kriterienkatalogs: 73 Punkte
Anmerkungen: keine
Entscheidung: Antrag einstimmig bewilligt.

Odernheimer Kulturinitiative:

Beurteilung anhand des Kriterienkatalogs: 93 Punkte
Anmerkungen/Auflage: Finanzierung konkretisieren
Entscheidung: Antrag einstimmig bewilligt.

TOP 4: Beratung des Sachberichtes

Eine MitarbeiterInnen der Stadtjugendförderung koordiniert die von der Regiestelle Vielfalt eingeforderte Aktualisierung des Sachberichtes. Am Mittwoch, 25.03.2009 arbeiten zwei Mitglieder die vorliegenden Ergänzungen der BGA-Mitglieder ein und schicken diesen an die Regiestelle.

TOP 5: Mitteilung und Verschiedenes

Die Koordinierungsstelle hat mit der Regiestelle die Idee eines Projektfonds/Aktionsfonds besprochen: Hierzu könnte zur nächsten Sitzung des BGA ein Antrag zur Finanzierung von kleineren Projekten und den damit zusammenhängenden Ausgaben (Kostenerstattung, Projektkosten) eingereicht werden. Vorteil: Es müssten keine separaten Anträge für kleinere Mikro/Kleinst-Projekte gestellt werden. Voraussetzung: Ein gemeinnütziger Projektträger muss als Antragsteller des Projektfonds gefunden werden, der über administrative Erfahrungen mit der Abwicklung von Programmgeldern verfügen sollte.

Der Coach hat ein zweites Papier zu Finanzierungsmöglichkeiten/Nachhaltigkeit kurz vorgestellt mit dem Hinweis darauf, dass das Thema in 2009 vertieft werden sollte, z.B. im Rahmen eines Workshops/einer Klausurtagung nach den Sommerferien.

Ein Mitglied fragt, ob der „Zug der Erinnerung“ im Jahr 2010 auch in Bad Kreuznach Station machen sollte, und wird die BGA-Mitglieder zu den diesbezüglichen Voraussetzungen informieren.

Am 25./26. Mai 2009 wird es im Rahmen einer Berliner Projektmesse des Bundesprogramms „Vielfalt tut gut“ die Möglichkeit für einzelne Projektträger des LAP Bad Kreuznach geben, ihre Projekte zu präsentieren.

Termin

Termin der nächsten BGA-Sitzung: 4. Mai 2009, 17:30 Uhr

Bundesprogramm

Gefördert im Rahmen des Bundesprogramm: „Demokratie leben!
Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit

Logo demokratie lebenLogo demokratie leben

Inhaltliche Grundlagen

Als Grundlage für die Förderung durch das Bundesprogramm werden zu Beginn eines Förderjahres Fortschreibungsanträge, im Verlauf eines Jahres Zwischenberichte und abschließend Ergebnisberichte geschrieben. Diese bilden die inhaltliche Grundlage.
pdfAntrag für neues Bundesprogramm 2015 (1.38 MB)
Der Abschlussbericht dokumentiert die Arbeit aus dem Förderzeitraum 2007–2010.
pdfErgebnisbericht 2007-2010 (2.9 MB)