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Das Jugendforum


Das Jugendforum ist eine durch das Bundesförderprogramm Demokratie Leben ins Leben gerufene Initiative für Jugendliche und junge Erwachsenen bis 27 Jahre. Es werden Geldmittel zur Verfügung gestellt, um demokratische und gemeinnützige Projekte umzusetzen.

Aktivitäten des Jugendforums

 

Aktuelles Projekt:

Jugend im Dialog

 

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Terminübersicht

Protokollauszug der Sitzung vom 17.06.2009

Nachhaltigkeit

Die Einführung macht der Coach. Das Grundsatzpapier dazu ist beigefügt. In der nachfolgenden Diskussion wurden dazu folgende Einschätzungen geäußert:

Person 1:

Nachhaltigkeit bedeutet, dass die Arbeit kontinuierlich weiterlaufen kann und in der Folge davon die Antwort auf die Frage wie man die Personalkosten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter längerfristig absichern kann. Die Strukturen abzusichern und zu unterstützen ist nur über die Akquise von Finanzmitteln möglich. Konkret sollte überlegt werden, was nun inhaltlich, strukturell und finanziell abgesichert werden kann. Es könnte überprüft werden inwieweit die Landeszentrale für politische Bildung als Kooperationspartner in Frage kommt.

Unter der Frage der Nachhaltigkeit sei auch die Frage zu klären wie werden wir wahrgenommen?, Wer ist auch zukünftig aktiv? Und Wer macht was. Die Entwicklung dieser neue Struktur brauche Zeit.
Nachhaltig wäre es, wenn wie die bisherige Arbeit in den Projekten in der Alltagsarbeit aufgehen könnte. Das gelte sowohl für die freie als auch für die kommunale Jugendhilfe. Deshalb sollte verstärkt der Kontakt mit Politikern gesucht werden.

Person 2:

Nachhaltigkeit bedeutet, Personen Gesichter und Geschichten durch Zusammenarbeit die Vertrauen schafft einander zuordnen zu können. Durch diese Vernetzung wird es möglich, das sowohl der Kapital- als auch Know How- Transfer möglich werden. Die lokale Agenda wurde durch die Politik beispielsweise an der kurzen Leine gehalten. Hier entstanden Frusterlebnisse.  Diese wirkten auch Nachhaltigkeit weil nichts geschah. Eine Form von Nachhaltigkeit ist auf jeden Fall verstärktes Engagement.
Das Interesse an dem Thema ist nach seiner Einschätzung in der Politik gestiegen. Immerhin sei die Politik beim letzten Ratschlag soweit gegangen, dass sie dem Netzwerk am Turm sogar eine Prozesskostenhilfe zugesagt habe. Von diesem Engagement bei der Ratschlag Beteiligung sei er positiv überrascht gewesen.
Politikerinnen und Politiker sollten in der Auseinandersetzung mit dem Thema stärker gefordert werden.

Person 3:
Er findet das Lobbying für die Entwicklung von Nachhaltigkeit enorm wichtig ist.
In diesem Zusammenhang empfiehlt er die Durchführung von Kamingesprächen mit interessierten PolitikerInnen.
Er regt an über die Gründung einer Bürgerstiftung zum Thema nachzudenken

Person 4:
Nachhaltigkeit bedeutet für ihn durch die Projekte Entwicklungen anzustoßen aber auch bestehende Personalstrukturen in der Jugendarbeit mit abzusichern.

Person 5:
Nachhaltigkeit bedeutet für sie, dass nicht einfach zur „normalen“ Arbeit zurückgekehrt wird, sondern dass es möglich wird andere Finanzquellen zu erschließen.

Person 6:
Seiner Beobachtung nach gibt es eine wachsende Auseinandersetzung mit dem Thema Rechtsextremismus. Träger und Politik sollten hier im Sinne von Nachhaltigkeit dauerhaft in die Pflicht genommen werden. Aus der Sicht von Politik sei das Thema „Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie" eher eine Spielwiese. Aber aus der Pflicht und Verantwortung für dieses Thema sollte die Politik seiner Meinung nach nicht entlassen werden. Nur durch die permanente Auseinandersetzung entstehe Nachhaltigkeit.
Er findet, dass den Mikroprojekten bisher der Rücken freigehalten wurde. Er fände eine Einladung an diese um gemeinsam zu überlegen wie es 2011 weitergeht für sinnvoll

Person 7:
Nach ihrer Einschätzung sollten wir im Sinne der Nachhaltigkeit eine Halbzeitbilanz machen und überlegen, wie wir den Begleitausschuss stärker bekannt machen können.

Person 8:
Nach ihrer Einschätzung entsteht Nachhaltigkeit nicht durch zuhören sondern durch etwas tun. Das sei jedenfalls ihre Beobachtung.

Person 9:
Sie findet es unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit interessant das die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fortbildung Thérapie Sociale am Schluss nicht genau wussten wer und was der Begleitausschuss war.

Person 10:
Nachhaltigkeit bedeutet für ihn darüber nachzudenken, wie in den Bundesländern von den finanzierten LAPs und Modellprojekten Impulse in das Bundesland ausgehen könnte.
Mit dem Lokalen Begleitausschuss und den Jugendhilfeausschüssen und der Fortbildungsgruppe in der Thérapie Soziale haben sich verschiedene Gruppen die sich interessanterweise alle mit Personen aus der Jugendhilfe rekrutieren mit dem Thema „Demokratieentwicklung und Rechtsextremismus“ auseinandergesetzt. Hier stellt sich die Frage wie eine engere Verzahnung der Akteure  in Augenhöhe stattfinden kann und daraus idealerweise direkte Mitwirkung bzw. gelebte Demokratie entstehen kann.
Nachhaltigkeit bedeutet auch das Engagement belohnt wird.
Ein gutes Beispiel für ein Engagement aus der Politik die Nachhaltig wirkt belegt nach seiner Einschätzung der Oberbürgermeister von Jena. Dessen Devise besteht darin, selbst zu Kundgebungen gegen Rechts aufzurufen und den notwendigen Transport zu diesen Veranstaltungen zu organisieren.

Antragsvergabe

Der Antrag des Kreisjugendringes Bad Kreuznach e.V. zur Durchführung der Veranstaltung mit den BK City Kids wird im Ausschuss beraten. Der Ausschuss stimmt dem Projekt in der beantragten Form einstimmig zu.

Beendete Projekte

Zwei Anwesende berichten vom Abschlussgespräch der Fortbildung im Bereich Thérapie Sociale. Die Ergebnisse sind in den beiliegenden Papieren zusammengefasst.

Mitteilungen und Verschiedenes

Ein Termin für die nächste Sitzung des lokalen Begleitausschusses wurde noch nicht verabredet. Der Sachbericht gegenüber der Regiestelle muss bis zum 31.8. fertiggestellt sein. Diese Arbeit übernehmen drei Mitglieder. Der Bericht wird dann an alle Begleitausschussmitglieder weitergeleitet und um Ergänzungen oder Korrekturen nachgefragt.

Anlagen

pdfAnlage_1_-17.6.2009_Nachhaltigkeit.pdf22.68 KB
pdfAnlage_2_-17.6.2009_Empfehlungen_der_Fortbildungsleilnehmen.pdf51.51 KB
pdfAnlage_3_-17.6.2009_ZoFF_Modulueberblick.pdf269.91 KB
pdfAnlage_4_-17.6.2009_Therapie-Soziale.pdf106.56 KB
pdfAnlage_5_-17.6.2009_Zoff-Inhalte.pdf29.27 KB

Bundesprogramm

Gefördert im Rahmen des Bundesprogramm: „Demokratie leben!
Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit

Logo demokratie lebenLogo demokratie leben

Inhaltliche Grundlagen

Als Grundlage für die Förderung durch das Bundesprogramm werden zu Beginn eines Förderjahres Fortschreibungsanträge, im Verlauf eines Jahres Zwischenberichte und abschließend Ergebnisberichte geschrieben. Diese bilden die inhaltliche Grundlage.
pdfAntrag für neues Bundesprogramm 2015 (1.38 MB)
Der Abschlussbericht dokumentiert die Arbeit aus dem Förderzeitraum 2007–2010.
pdfErgebnisbericht 2007-2010 (2.9 MB)