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Das Jugendforum


Das Jugendforum ist eine durch das Bundesförderprogramm Demokratie Leben ins Leben gerufene Initiative für Jugendliche und junge Erwachsenen bis 27 Jahre. Es werden Geldmittel zur Verfügung gestellt, um demokratische und gemeinnützige Projekte umzusetzen.

Aktivitäten des Jugendforums

 

Aktuelles Projekt:

Jugend im Dialog

 

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Terminübersicht

Protokollauszug aus der Sitzung vom 06.06.2011

1. Informationen über aktuelle Entwicklungen

Informationen der Koordinierungsstelle

  • das geänderte Stammblatt 1 wurde zwischenzeitlich auf der Homepage eingestellt
  • Der Abschlußbericht der Periode 2007 bis 2010 wird derzeit von einer Arbeitsgruppe erstellt. Genaue Inhalte werden hier nicht besprochen, gefragt wird aber nach persönlichen Einschätzungen der Anwesenden
    zur Entwicklung des LAP, die dann in den Bericht einfließen werden.
  • Der Bericht für 2009 wurde eingereicht. Die Prüfung ist bereits abgeschlossen.
  • Die Spendenübergabe von 20.000 Euro für den Fonds von der Sparkasse Rhein- Nahe ist offiziell erfolgt. Nun kann überlegt werden für welche Projekte der Fonds verwendet wird.
  • Im Stadtjugendhilfeausschuss wurden Erfahrungen anhand 5 ausgewählter Projekte aus 2010 vorgestellt und über die Veränderungen im Förderprogramm informiert.
  • Information über die Nachfragen aus anderen Kommunen, die jetzt mit ihrem LAP starten. Sie bitten um Unterstützung. Es wird den Fragenden angeboten, dass sie als Gast an einer Begleitausschuss-Sitzung teilnehmen können. Somit kann ein Eindruck gewonnen werden, was zu erarbeiten ist und es können Fragen geklärt werden.

Einschätzungen

  • Es wird mitgeteilt, dass der Bewilligungsbescheid über die 25.000 Euro da ist.
  • Das Verfahren zur Bearbeitung von Stammblatt1 wurde geändert. Die Anträge werden durch das neue Stammblatt umfangreicher:
    Der lokale Zuwendungsbescheid muss zuerst von einem Mitarbeiter in Köln genehmigt werden und dann darf dieser bewilligt werden. Idealerweise sollen nun nur noch Großprojekte über das Programm abgewickelt werden, da der formelle Aufwand für kleine Projekte zu groß ist.
  • Die Indikatoren sollen im Stammblatt1 abrechenbarer gestaltet werden. Es muss nachgefragt werden was das bedeutet.
  • Die Belege aus 2009 wurden von der GSUB überprüft und grünes Licht erteilt, was das Verwaltungstechnische angeht. Die Belege 2010 werden derzeit geprüft.

2. Abschlussbericht

Frage an die Anwesenden: Was hat der LAP gebracht?

Folgende Eindrücke wurden von den Anwesenden im lokalen Begleitausschuss geäußert:

  • Die zusätzlichen Finanzen ermöglichen Projekte, die normal nicht möglich waren.
  • Es haben sich nachhaltige Projekte entwickelt wie z.B. Handlauf Orange.
  • Die Arbeit an dem Thema wurde vielen Projektträgern wichtig.
  • Impulse gesetzt und Gruppierungen gefunden
  • immer noch ein unorganisierter bunter Haufen
  • erstes Projekt gut, weil viel Beratung und trauen sich jetzt mehr zu
  • das Erkennen der Rechten nimmt zu, weil der Blick geschärft ist bzw. die Sensibilisierung zugenommen hat
  • geringe Hemmschwelle einen Antrag zu stellen
  • jetzt Mut für große Anträge
  • rechte Szene: immer noch aktiv aber der LAP hat bislang kaum Jugendliche erreicht, die sich in rechter Szene oder am Rand bewegen
  • viele unterschiedliche Projekte gerade bei Fremdenfeindlichkeit
  • neue  Kooperationen und viele Institutionen, die im LAP zusammenarbeiten
  • auch in der Presse/ Öffentlichkeit angekommen
  • nachhaltige Impulse (große Kreise)
  • Projekte wie Winzenheim wiederholen sich, Selbstläufer durch anstubsen 
  • Fonds wirkt natürlich auch nachhaltig
  • Akzeptanz und Stärkung der Strukturen von Stadt und Kreis
  • eine Stelle wurde dadurch erhalten
  • Netzwerk wurde differenzierter, Akteure zur Jugendarbeit dazugekommen wie soziale Stadt
  • Selbstverständlichkeit in der Mittelakquise ist kurios
  • Begleitausschuss super in der Akquise von Finanzen
  • Wir haben uns Feinde gemacht das ist positiv. Gegner sind klarer, die Freunde aber auch
  • Ratschlag gegen Rechts durchwachsen
  • neue Kontakte
  • Blick geschult auf Entwicklung im gesamten Gebiet, nicht nur Bad Kreuznach
  • Geld nicht so wichtig, aber Grundlage für neue Kooperationen
  • hoher kommunikativer Faktor
  • An den Schulen konnte die Situation von Flüchtlingen gut deutlich gemacht werden
  • Gemeinsame Prozesse wie Studientag ist gut
  • neue Akteure kennen gelernt
  • Verwaltungskram enorm, Berichte des BGA
  • Horizont über Bad Kreuznach hinaus: Sobernheim, Odernheim, Wallhausen
  • Es kommen keine Mails, die sagen „lass mich in Ruhe, sondern ich kann leider nicht“
  • Definitionsmacht ist klar
  • Politiker nicht überfordern
  • überregionale Bedeutung: Kinderfeizeitenevaluation, Handlauf Orange
  • je mehr wir steuern, desto unklarer ist, wer die Arbeit leisten kann
  • Arbeit wurde qualifizierter
  • „Mikroprojekte haben Fahrt aufgenommen“ und sind qualifizierter geworden
  • HA sichern ist gelungen
  • Das Thema und das Engagement ist in der Politik nicht so angekommen und noch brüchig
  • Die formalen Belastungen sind enorm und erfordern einen Spagat
  • Aus einer Haushaltsstelle die Mittel für den LAP zur Verfügung gestellt
  • noch nicht bei politischen Entscheidungsträgern angekommen
    Sie merken, dass gute, hochqualifizierte Arbeit geleistet wird, aber unterstützen es nicht
  • an Grenzen mit Verwaltungskram, politische Rückendeckung fehlt
  • daran müssen wird arbeiten
    Im nächsten Ratschlag soll es einen kurzen Sachstandsbericht zum LAP geben und  vorgestellt werden, welche Projekte in den letzten drei Jahren gelaufen sind.
  •  „Das stete Tröpfeln rührt den Stein.“
  • mehr Struktur und Transparenz

3. Exkurs „Anquatschen“

Es wurde ein Jugendlicher, der mit Mitgliedern der AJK befreundet ist, angesprochen und ausgefragt. Er solle die AJK ausspionieren. Hierfür und für die Beschaffung von Berichten der AJK wurde ihm Geld geboten. Der Mitarbeiter des Innenministeriums, der den Jugendlichen unter dem Vorwand ansprach, dass er eine  Studie betreiben würde, gab einen Namen und eine Handynummer heraus unter der er zu erreichen sei.

Dieser Mann ist mit dem besagen Jugendlichen zum Kaffeetrinken in das Industriegebiet gefahren, der Mann wollte auf keinen Fall in die Innenstadt, und teilte ihm dort seine Absichten mit. Die Vorgehensweise des Innenministeriums lässt auf den Verfassungsschutz schließen.

Dieses Verhalten kann nicht unkommentiert hingenommen werden. Es wird ein Brief an das Innenministerium oder an Andreas Beltz geschrieben. In diesem Brief wird das Innenministerium darauf aufmerksam gemacht, dass ein Mann (mit der Visitenkarte des Innenministeriums) unterwegs sei und Jugendliche anspricht und unter Druck setzt. Es wird darum gebeten, dass sie die Identität des Mannes überprüfen, da der Begleitausschuss den Verdacht hege, dass der Besagte ein Nazi  sei, man müsse ja vorsichtig sein und könne nicht einfach Informationen preisgeben. Außerdem wird der Name des Mannes und die Handynummer an das Innenministerium weitergegeben.

4. Anträge 2011

Bundesmittel: 65.000 €
Momentan ist eine größere Summe verplant als vorhanden. Es wird aber davon ausgegangen, dass nicht alle Projekte dieses Jahr stattfinden und somit der in finanzielle Rahmen noch nicht ausgeschöpft ist.

Bei der Überlegung für dieses Jahr sind die Projekte, die tatsächlich stattfinden werden:

  • DVD „Handlauf Orange“
  • evtl. Web 2.0
  • Koordinierungsstelle
  • Öffentlichkeitsarbeit

Aus diesem Grund ist noch Luft.

Folgende Anträge wurden bewilligt:

  • DVD „Handlauf Orange“
    Der Antrag des CJD für die DVD zu dem Film „Handlauf Orange“ war bereits gestellt mittels des alten Stammblatt 1. Es wurde nun beschlossen, dass die DVD durch Begleitmaterial erweitert wird und dementsprechend auch die zu bewilligende Antragssumme angepasst wird. Das CJD wird mittels des neuen  Stammblattes 1 einen neuen Antrag stellen, dieser wurde bereits einstimmig bewilligt.
  • Kinderfreizeit Boos
    Dieser Antrag ist noch nicht gestellt, allerdings schon im Vorfeld bewilligt und kann mit 5000€ unterstützt werden. Die Integrationsministerin wird zur Kinderfreizeit in Boos eingeladen.

Folgende Antragsideen wurden geäußert und bewilligt:

Studienreise
Es wird eine Studienreise mit einigen Jugendlichen in den Libanon geplant und um die Reisekosten von 1500€ für die Jungendlichen senken, wird er ein Antrag gestellt werden. Angeboten werden soll für etwa 7 bis 8 Jugendliche ein Zuschuss von 700€ pro Person. Dies ist an die Bedingung geknüpft, dass die Jugendlichen nach der Reise aus ihren Erfahrungen etwas umsetzten und einen Transfer von Erfahrungen machen (s. Flyer). Es sind bereits Interessenten vorhanden. Der Antrag könnte mit 5000 € unterstützt werden können.  Dies ist einstimmig bewilligt. Antrag ist noch nicht gestellt.

Fortbildung (IB)
Die Fortbildung für Veraltungsangestellte kommt für einen Antrag in Frage. Sie ist allerdings noch nicht konkretisiert. Der IB wird als Träger angefragt. Es wird der Integrationsbeirat informiert, dass es einen Träger gibt und Geld, dort wird versucht über  die Kreisverwaltung Unterstützung einzuholen und weiter Verwaltungen mit ins Boot zu holen. Dies ist evlt. mit 10.000 bis 20.000 zu unterstützen.

Fachtag Demokratie Web 2.0
Die Planung des Fachtags hat begonnen. Dieser soll im Frühjahr 2012 stattfinden. In der Vorbereitungsgruppe wird eine mögliche finanzielle Splittung geklärt. Susanne Mülhausen wird sich um die Antragstellung kümmern.

Fachtag erster Kinder- und Jugendbericht
Hierzu fehlen die Antragsteller. Es wurde überlegt, ob es für den IB ein Thema ist.  Möglicherweise würde sich in Kirn die JAB bereit erklären. Aus der „Mühle“ hätte Stefan evlt. auch Interesse.

Projektvorschlag Künstler
Im September/nach den Herbstferien an einer Schule mit dem Künstler Ivo, der Stand up Comedie zum Thema Integration/gegen Rassismus macht. Es sollte ein länger andauerndes Projekt sein, nicht nur ein Tag. Auch in Kooperation mit Trägern der Jugendarbeit z.B. „Mühle“.

Weitere Anträge sollen so schnell wie möglich gestellt werden.

4. Mitteilungen und Verschiedenes

Neue Mitglieder für den Begleitausschluss anfragen z.B. Frau Senel. Diese wird von Tanja unter Vorbehalt angefragt.

Die Termine für die nächsten Sitzungen sollen bitte früher rund geschickt werden, damit man besser planen kann.

Termin

Die nächste Sitzung des Begleitausschusses soll am 16.08.11 ab 17:00 Uhr im Jugend- und Kooperationszentrum „Die Mühle“ stattfinden.

Bundesprogramm

Gefördert im Rahmen des Bundesprogramm: „Demokratie leben!
Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit

Logo demokratie lebenLogo demokratie leben

Inhaltliche Grundlagen

Als Grundlage für die Förderung durch das Bundesprogramm werden zu Beginn eines Förderjahres Fortschreibungsanträge, im Verlauf eines Jahres Zwischenberichte und abschließend Ergebnisberichte geschrieben. Diese bilden die inhaltliche Grundlage.
pdfAntrag für neues Bundesprogramm 2015 (1.38 MB)
Der Abschlussbericht dokumentiert die Arbeit aus dem Förderzeitraum 2007–2010.
pdfErgebnisbericht 2007-2010 (2.9 MB)